| Pressinfo Frühjahrsputz |
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veröffentlicht: 07.04.2011 Das neue kleine Wolfsgehege wartet auf Bewohner Frühlingsputz im Springer Wisentgehege – Waschbären ziehen um Das Springer Wisentgehege macht sich (noch) schöner: Viele Hände helfen beim Frühjahrsputz. Nach dem langen Winter muss manches neu gestaltet werden. Neben dem neuen Wolfsgehege wurde ein kleineres Gehege gebaut. Das Gehege hat der Förderverein Freunde des Wisentgeheges und der Jagdschau finanziert. Mitglieder des Fördervereins haben dort Bäume gepflanzt, damit sich die künftigen Bewohner wohl fühlen. Wolfsexperte Matthias Vogelsang und seine Frau Birgit planen, zwei weitere junge Polarwölfe aufzuziehen. Geboren werden sollen die Wolfswelpen im Mai. Nach sechs bis acht Tagen müssen die jungen Wölfe von ihrer Mutter getrennt werden, damit die Handaufzucht gelingt. Danach werden die kleinen einige Zeit zu Hause bei Birgit und Matthias Vogelsang verbringen, bevor sie ins kleine Wolfsgehege umziehen. Dort wird zuvor Polarwölfin Claire Platz finden. Das Jungtier, das derzeit noch wegen Knieoperationen im Haus der Vogelsangs lebt, wird nach vollständiger Genesung für einige Zeit ins kleine Wolfsgehege einziehen. „Sie soll schrittweise wieder in das Rudel der Timberwölfe integriert werden“, sagt Matthias Vogelsang. Das hintere kleine Wolfsgehege wird für Besucher nicht zugänglich sein.
Ein weiterer Umzug steht an: Waschbären und Marderhunde werden in den kommenden Tagen ihr neues, größeres Quartier innerhalb der Kleinraubtieranlage in Besitz nehmen. Für den Umzug der Tiere haben Mitglieder des Fördervereins die Schlafhütten mit Lasur gestrichen, Bäume gepflanzt, Steine aufgeschichtet und Brennnessel entfernt. Waschbär Bert durfte als erster einmal vorab erkunden, wie es dort ist. Ein Bad im Becken vor dem Wasserfall ließ er sich jedenfalls nicht entgehen. In das Gehege, in dem zuvor die Waschbären wohnten, sollen Frettchen einziehen. Gegenüber leben bereits Iltisse. „Unser Ziel ist es, die Wildtierart Iltis und die Haustierart Frettchen gegenüberliegend zu zeigen“, sagte Wisentgehegeleiter Thomas Hennig. Aufräumen auch im Elchgehege: Ehrenamtliche haben einen 50 Meter alten Zaun in jenem Gehege entfernt, das die von Hand aufgezogenen Elche Silvia und Carl-Gustaf bewohnt haben. Die Jungtiere sind mittlerweile in der Elchherde voll integriert. „Das ging reibungslos“, sagte Thomas Hennig, der sich über den schnellen Anschluss seiner beiden Ziehkinder freut. In der großen Freiflugvoliere fiel ebenfalls Arbeit an: Dort reinigten Tierpflegerin Heike Bröhmer, Praktikant Marco Hodes und Wolfgang Zeller die große Filteranlage, die inmitten der Voliere steht. Sie bereitet das Wasser für den Bachlauf auf, der sich durch die Freiflugvoliere schlängelt. Während der Arbeiten lassen sich die Weißstörche nicht stören. „Wir hoffen, dass sie brüten“, sagte Bröhmer. Ganz ohne menschliche Hilfe zeigt sich der Frühling im Wisentgehege in seiner ganzen Pracht: Buschwindröschen, Veilchen, Scharbockskraut, Schlüsselblumen und Hohler Lerchensporn können Besucher im Wisentgehege entdecken. |


