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Tierbestand

Auf 90 ha Wald- und Parkfläche erwarten Sie inmitten urwüchsiger Natur ca. 100 Wildarten - und jede Menge Gelegenheiten für spannende Beobachtungen. Denn die Rundwanderwege durch die großen Freigehege bieten jedem Naturfreund unvergessliche Begegnungen.

Zwischen knorrigen Eichen und mächtigen Buchen finden auch gefährdete Wildtierarten einen idealen Lebensraum.

Seit nun 80 Jahren wird im Wisentgehege die Erhaltungszucht groß geschrieben: Vom Wisent, Vielfraß und Baummarder über die Przewalski-Pferde bis hin zum Schwarzstorch - genießen Sie die Faszination des Ungewöhnlichen.

Wir bieten 100 Wildarten ein artgerechtes Zuhause.
Hier haben wir für Sie eine kleine Auswahl zusammengestellt.

Bär

baerFrüher lebten Braunbären in Nordamerika, Nordasien und Europa.

Aus Angst um Kühe, Schafe und Pferde, aber auch wegen seines Fells und des Fleisches wurde der Braunbär vom Menschen gejagt und in Europa fast ausgerottet.

Braunbären besiedeln verschiedene Lebenräume, bevorzugen aber Regionen, die von Bergwäldern, Flusstälern und offenen Wiesen durchzogen sind.

Wenn es darauf ankommt, kann ein Braunbär Geschwindigkeiten bis zu 60 km pro Stunde erreichen.
Braunbären sind nur agressiv, wenn sie Junge haben oder sich angegriffen fühlen. Aufrecht stehend erreichen sie eine Höhe bis zu 2,50 m.

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Elch

elchDer Elch war ursprünglich in ganz Norddeutschland verbreitet.
Das wissen wir aus Berichten der Römer über die "lügenhaften" Erzählungen der Germanen: Diese fingen die Elche durch Ansägen der "Schlafbäume", an welche die Tiere sich lehnten. Die Elche seien dann mitsamt den Bäumen umgefallen und wären eine leichte Beute gewesen, da sie nicht mehr aufstehen konnten.

Heute ist der Lebensraum des europäischen Elches auf Skandinavien, Russland und Polen beschränkt.

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Fischotter

FischotterFischotter (auch Fischmarder genannt) waren früher in ganz Europa verbreitet. Heute sind sie bei uns sehr selten geworden.

Als vorzüglicher Schwimmer bevorzugt der Otter Bäche und Flüsse mit sauberem Wasser. Seine Nahrung besteht aus Fischen, Fröschen, Wasservögeln und Kleinsäugern aller Art. Otter sind vorwiegend Nachttiere.
Bei uns im Gehege lassen sie sich aber auch bei Tage beobachten, wenn sie sich mit ihren anmutigen Spielen neugierig den Besuchern zeigen.

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Freiflugvoliere

FreiflugvoliereMehr als 5000 m² Netz überdachen unsere begehbare Freiflugvoliere. Die naturnah gestaltete Anlage hat einen Bachlauf und einen Teich.

Die Gewässerreinigung wird auf biologische Art durch Mikroorganismen in einem sogenannten Bioreaktor vorgenommen.

Neben verschiedenen Entenarten halten wir Weißstorch und Kranich, jeweils als Paar in dieser Anlage. Auch eine Gruppe Pfauen ist hier zu finden.

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Iltis

Der Iltis war einst über fast ganz Europa verbreitet.

Heute sind seine Bestände rückläufig. In einigen Regionen steht er sogar auf der Roten Liste. Wie so häufig sind die Zerstörung von Feuchtgebieten und die Anreicherung von Umweltgiften in der Nahrung die Ursache für den Rückgang. Der Iltis ist ein Stöberjäger. Er legt Vorratslager an. Frösche werden durch den Biß häufig nur gelähmt und dann lebend gelagert. Der Iltis lebt in selbst gegrabenen Bauen, oder er übernimmt Kaninchenbaue. Wenn er in Bedrängnis gerät, stößt er ein übel riechendes Sekret aus, das er aus seinen Analdrüsen bis zu 50 cm weit spritzt. Ansonsten markiert er damit sein Revier. 

THQ 4891

 

Luchs

Sollte man einmal das Glück haben, in freier Wildbahn einen Luchs zu treffen, wird man ihn vor allem an seinen unverkennbaren Pinselohren, dem kurzen Stummelschwanz und dem charakteristischem Backenbart erkennen können.

Die Chancen auf ein derartiges Zusammentreffen stehen zur Zeit in Deutschland aber leider eher schlecht: durch die starke Verfolgung durch die Menschen Anfang des 20. Jahrhunderts, ist der Eurasische Luchs in freier Wildbahn leider nur noch selten anzutreffen. Um dem entgegen zu wirken und den Luchs wieder in Deutschland heimisch zu machen, laufen vielerorts Wiederansiedelungsprojekte. 

00 TH18897 B

 

Marderhund

Äußerlich ist es schwer, den Marderhund einer Familie zu zu ordnen.

Er hat Züge der Marderartigen und den typischen Gang eines Hundes, während seine Gesichtszeichnung an die eines Waschbaren erinnert. Tatsächlich gehört er aber zu der Familie der „Canidae“, also der Hunde.

Der Marderhund hat in Deutschland als Neozoon, also als Tierart, die durch den Menschen eingeführt wurde, keine natürlichen Feinde, weshalb seine Art sich schnell Ausbreiten kann. 06

 

 

Mesopotamischer Damhirsch

 Der „Meso“ ist eine stark bedrohte Tierart, die fast im ganzen ursprünglichen Verbreitungsgebiet (Irak, Israel, Jordanien, Libanon, Palästina, Syrien, Türkei) schon zum Ende des 19. Jahrhunderts ausgestorben war. Einzig im Iran hat sich anscheinend eine kleine Restpopulation (ca. 100 Tiere) bis heute gehalten.

Das Internationale Zuchtbuch wird am Tierpark Berlin geführt und dort wird auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) koordiniert.
Der Mesopotamische Damhirsch gehört zu den am wenigsten bekannten und seltensten Tieren dieser Grösse. Man hielt die Art bereits für ausgestorben, als 1955 zwei kleine Herden im Südwest-Iran entdeckt wurden. Durch Expeditionen gelangten im Jahr 1958 drei Tiere nach Kronberg in den Opel-Zoo. Sie und einige 1978 aus dem Iran nach Israel ausgeführte Tiere stellen weltweit die Grundlage der Zucht dieser außerordentlich seltenen Tierart dar. Im Wisentgehege leben die Mesos seit Anfang 2002. Insgesamt gibt es noch etwa 500 Tiere dieser Art.
Der wesentliche Unterschied zum Europäischen Damhirsch ist die Geweihform der Hirsche. Der Meso bildet kein Schaufelgeweih. Während der Europäische Damhirsch in allen Farbvarianten von Weiß bis Schwarz vorkommt, gibt es beim Meso ausschließlich die braune Färbung mit Flecken.

Mink und Nerz

Der Europäische Nerz gehört zu den am stärksten bedrohten Säugetierarten Europas. Schon vor ca. 100 Jahren ist er in Deutschland verschwunden. Ursachen für seinen Rückgang sind nur zum Teil bekannt. Aber die Zerstörung seiner Lebensräume durch Entwässerung, Bachbegradigungen und Gewässerverschmutzung haben sicher dazu beigetragen. Der Nerz ist eine EEP-Tierart. In Deutschland hat sich zusätzlich der Verein Euronerz der Tierart angenommen. Die Nachzucht aus dem Wisentgehege wird Wiederansiedlungsprojekten in Deutschland zur Verfügung gestellt. Der Europäische Nerz wurde nie in Pelztierfarmen gehalten wie sein amerikanischer Verwandter, der Mink (Farmnerz).

THQ 3654

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Muffelwild

MuffelwildDas Muffelwild - auch Mufflon oder Muffel genannt - ist eine Wildschafart, die auf Korsika und Sardinien beheimatet ist.

Sie wurde Anfang letzten Jahrhunderts in Deutschland eingebürgert.

Muffel benötigen steinigen Boden und die Abwechslung von Gras- und Krautfluren mit schützendem Hochwald.

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Rotwild

RotwildDas Rotwild ist der Inbegriff des majestätischen starken Wildes in Deutschlands Wäldern.

Der geheimnisvolle, gewaltige Brunftschrei, die Kämpfe der Hirsche und das feinsinnige Verhalten der Tiere sind für Jäger wie für viele andere Tierfreunde unauslöschliche

Eindrücke und wunderbares Naturerleben. Der Besucher des Wisentgeheges soll diese sagen- und legendenumwobene Wildart ausgiebig beobachten können. Das Rotwild lebt in Rudeln (Hirsche, Alttiere, Schmaltiere, Kälber). Es bevorzugt große Waldgebiete und dichte Ein­stände.

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Sorraiapferd

sorraiaSorraias stellen nach neueren Erkenntnissen eine Restpopulation eines südiberischen Wildpferdes dar, das anscheinend weitgehend unvermischt im damals unzugänglichen Gebiet des Sorraia-Flusses in Portugal überlebt hatte.

Der portugiesische Wissenschaftler Dr Ruy d'Andrade hatte 1920 auf einem Jagdausflug dort diese Pferde entdeckt und ist verantwortlich für ihre Erhaltung. Die Größe der Sorraias liegt bei 1,40 m Stockmaß, meistens darüber. Manche Hengste werden 1,50 m und mehr.

Das Sorraia-Pferd ist immer falbfarben, entweder grau- oder gelbfalb.

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Steinadler

steinadlerDas Hauptverbreitungsgebiet des Steinadlers liegt im Alpen- und Voralpengebiet. Das "König der Lüfte"-Image des Steinadlers kommt nicht von ungefähr.

Er wurde Sagentier und Wappenvogel, weil er einst über den Großteil der nördlichen Halbkugel verbreitet war und weil wir seine Flugkünste und seine Angriffslust bewundern können. Der Steinadler jagt im Suchflug, wobei für ihn die eigentliche Überraschungsjagd typisch ist.

Bestimmte Geländeabschnitte werden während längerer Zeit konsequent abgesucht und dabei niedrig über dem Boden überflogen.

Erbeutet werden Vögel von Amsel- bis Hühnergröße und Säuger von der Maus bis zur Hirschkuh (wenn diese aus irgendeinem Grunde verletzt oder immobil ist, z. B. im Schnee).

Uhu

uhuUnter den Eulen, die alle unter Naturschutz stehen, ist der Uhu die größte Art.

Sein natürliches Vorkommen sind Wald- und Feldregionen, wo er ausreichend Beute greifen kann. Das Wisentgehege selbst hat die Haltung und Zucht von Greifvögeln und Eulen in die erfahrenen Hände des Falkenhofes gegeben.

Viele der hier geschlüpften Jungtiere wurden zur Auswilderung abgegeben oder von uns direkt ausgebürgert. In besonders hergerichteten Volieren wurde für die Vermehrung dieses erhabenen Vogels und für seine Vorbereitung zum Freiflug gesorgt.

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Urwildpferd

urwildpferdDas Urwildpferd wurde nach seinem Entdecker, dem in russischen Diensten stehenden polnischen General Przewalski, benannt.

Das Przewalski-Pferd ist die einzige fast reinblütig erhaltene, seltene Stammform der Wildpferde. Diese war in Asien und Europa einst weit verbreitet. Das Urwildpferd diente dem Menschen frühzeitig als Jagd- und später als Haustier. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts sind auch die letzten frei lebenden Przewalskipferde in der Mongolei verschwunden.

Mit dem Beginn eines Wiederansiedlungsprojekt kehrten in den 90er Jahren die ersten Pferde in die angestammten Lebensräume zurück. Der Weltbestand betrug 1997 noch 1.450 Tiere.

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Waschbär

Obwohl er in Deutschland weit verbreitet ist,  kommt der Waschbär ursprünglich gar nicht aus Europa.

Er wurde aus Amerika für die Pelzproduktion eingeführt, wobei es einigen Tieren gelang zu entwischen. Da sie als Allesfresser fast überall überleben können, konnten sich die Waschbären rasch vermehren.

Waschbären sind sehr gute Kletterer und Schwimmer und haben einen ausgeprägten Tastsinn. Das Abtasten von Gegenständen mit den Vorderpfoten ist ein häufig zu beobachtendes Verhalten.

Die Waschbären im Wisentgehege sind sehr verspielt und Menschen gegenüber sehr zutraulich, da sie alle von Menschenhand aufgezogen wurden.  

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Wildkatze

Die Wildkatzen sind nicht die Ursprungsform der heutigen Hauskatzen.

Diese haben ihren Ursprung  in der afrikanischen Falbkatze. Wildkatzen sind  wesentlich größer und kräftiger, als ihre domestizierten Verwandten.

Die Europäische Wildkatze ist in Deutschland in erster Linie in den Mittelgebirgen anzutreffen, wo sie ihren idealen Lebensraum vorfindet. Ihren Nachwuchs zieht sie in Baumhöhlen, sowie verlassenen Fuchs- und Dachsbauten auf.

Wildkatzen sind sehr scheu und halten sich fern von menschlichen Siedlungen. So kann man sich sicher sein, dass Wälder, die noch von Wildkatzen bewohnt werden, sehr  naturnah und bisher ungestört sind. 

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Wisent

 Der Wisent ist ein letzter Vertreter der Wildrindarten des europäischen Kontinents. Er ist zugleich auch das größte Tier Europas. Der Wisent lässt sich leicht mit dem Auerochsen, dem Stammvater des Hausrindes, und mit dem amerikanischen Bison (oder Büffel) verwechseln.

Der Auer- oder Urochse (Bos primigenius) ist seit 1627 nach dem Tod einer alten Kuh im Walde von Jaktorowa bei Warschau ausgestorben. Bisons gibt es inzwischen wieder in großen Herden in Nordamerika.
Der Wisent ist ein sensibles Wildrind und lebt in Herden. Wisente bevorzugen größere Wälder mit Sumpf und trockenem Sand als Lebensraum. Ihre Äsung besteht aus Gräsern und Blattpflanzen aller Art. Sie verbeißen aber auch gern Knospen und schälen mit Vorliebe die Rinde von Weiden und anderen Bäumen ab. Hier im Gehege erhalten die Wisente Kraftfutter (Hafer, pelettiertes Wildfutter), Saftfutter (Futterrüben, Rote Bete, Möhren), Raufutter (Heu, Gras, Weidenzweige usw.) und Mineralfutter. Gelegentlich müssen ihnen auch Medikamente verabreicht werden.
Die Brunft der Wisente fällt meist in den August, die Setzzeit liegt im Mai nach einer Tragezeit von 265 Tagen.
Das Höchstalter eines Wisents betrug im Wisentgehege bisher 26 Jahre. Wisente können bis zu 1000 kg schwer werden.

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Wolf

 Seit März 1981 beherbergt das Wisentgehege auch Wölfe. Der Wolf ist ein Beutegreifer und hat früher auch Haustiere gerissen, weswegen er Jahrhunderte hindurch bekämpft und verfolgt wurde. Er ist heute in vielen Ländern ausgestorben.

Der Wolf kommt in verschiedenen Unterarten von der Wüste bis zur Arktis vor. Sein Gewicht schwankt zwischen 30 und 80 kg. Auch seine Farbvarianten sind vielfältig, von schneeweiß bis schwarz. Der indische Wolf gilt als Stammvater unserer Haushunde. Wölfe leben in Rudeln. Innerhalb eines Rudels gibt es eine Rangordnung. Beißereien sind Ausdruck von Rangkämpfen.
Im Wolfsrudel gibt es eine "Geburtenkontrolle": Nur die ranghöchste Wölfin bekommt Nachwuchs. Sie wölft nach einer Tragezeit von 60 bis 65 Tagen vier bis acht Welpen. Seit 1982 werden in Springe regelmäßig Welpen aufgezogen. Unsere Wölfe stammen aus Rumänien und neuerdings aus dem ehemaligen Jugoslawien.

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Wolfstagebuch - Der Blog.

Ab Mitte Februar finden Sie hier unseren Jahresflyer 2017

 

Imagefilm Wisentgehege Springe

Niedersächsische Landesforsten
Wisentgehege Springe
Wisentgehege 2
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Telefon: 05041 / 5828

E-Mail: info@wisentgehege-springe.de

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