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Iltis

Der Iltis war einst über fast ganz Europa verbreitet.
Heute sind seine Bestände rückläufig. In einigen Regionen steht er sogar auf der Roten Liste. Wie so häufig sind die Zerstörung von Feuchtgebieten und die Anreicherung von Umweltgiften in der Nahrung die Ursache für den Rückgang.
Der Iltis ist ein Stöberjäger. Er legt Vorratslager an. Frösche werden durch den Biß häufig nur gelähmt und dann lebend gelagert. Der Iltis lebt in selbst gegrabenen Bauen, oder er übernimmt Kaninchenbaue. Wenn er in Bedrängnis gerät, stößt er ein übel riechendes Sekret aus, das er aus seinen Analdrüsen bis zu 50 cm weit spritzt. Ansonsten markiert er damit sein Revier.
Der Iltis ist die wilde Stammform des Frettchens. Heute häufig als Haustier gehalten, wurden ursprünglich Frettchen als Jagdhelfer für die Falknerei gezüchtet. Das Frettchen Jagd die Kaninchen aus dem Bau, der Greifvogel fängt sie. Auch Frettchen könnt ihr bei uns erleben.

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Iltis (Mustela putorius)

  • Lebensraum: Bach- und Flussufer, Sumpfgebiete, verlandete Rohrgürtel, feuchte Wiesenlandschaften und Feldgehölze
  • Sozialstruktur: Einzelgänger
  • Nahrung: Amphibien und Kleinsäuger, Insekten, bodenbrütende Vögel, Kaninchen.
  • Paarungszeit: März bis Juni
  • Setzzeit: nach 41 Tagen 4 bis 7 Junge
  • Gesamtlänge:  Männchen ca. 44 bis 48 cm, Weibchen ca. 38 bis 41 cm
  • Gewicht: Weibchen 0,7 bis 0,9 Kg, Männchen 1,5 bis 2 Kg
  • Höchstalter: bis zu 12 Jahre
  • Besonderheiten: Übelriechendes Sekret in den Analdrüsen, im Volksmund: Stinkmarder
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