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Mink (amerikanischer Nerz)

Trotz der Ähnlichkeit mit dem europäischen Nerz sind die Arten gar nicht so eng verwandt wie bisher geglaubt. Der amerikanische Mink ist ein sehr robustes Tier. Es hat die gleichen Lebensraumansprüche wie der Nerz. Ausgebrochene oder „befreite“ Farmnerze haben die schlimme Situation des Europäischen Nerzes weiter verschlechtert. Der Mink ist auf dem Vormarsch und verdrängt die Restpopulationen des Nerzes aus ihren Lebensräumen in Europa. Einige Bundesländer, auch Niedersachsen, haben den Mink über das Jagdgesetz zum jagdbaren Wild erklärt. Auffälligster Unterschiede: Der Mink ist deutlich größer. Der Nerz hat neben dem weißen Kinn auch die Oberlippe weiß.

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Mink (Neovison vison)

  • Verbreitungsgebiet: ursprünglich USA, Kanada, heute auch viele Teile Europas und Asiens
  • Sozialstruktur:  Einzelgänger
  • Nahrung:  Kleinsäuger bis zur Größe des Bisams, Fische, Krebse, Insekten, Vögel und Amphibien
  • Paarungszeit: Februar bis April
  • Setzzeit:  Mai, 3 bis 6 Junge nach 39 bis 76 Tagen (Eiruhe)
  • Gesamtlänge: Weibchen ca. 50 cm, Männchen ca. 65 cm
  • Gewicht: 0.8 – 2,2 kg
  • Höchstalter: 12 Jahre
  • Besonderheiten: durch jahrzehntelange Farmzucht verschiedene Farbvarianten
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