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Sikahirsch, Sikawild (Cervus nippon nippon)

Das Sikawild wurde ab Ende des 19. Jahrhunderts nach Europa eingeführt. Inzwischen gibt es in Deutschland frei lebende Bestände in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Sikawild ist sehr anpassungsfähig, bevorzugt aber dichte, unterholzreiche Wälder als Lebensraum. Im natürlichen Verbreitungsgebiet kommen Sikas in mehreren Unterarten vor. Im Wisentgehege züchten wir seit vielen Jahren das Japanische Sikawild. Kreuzungen der Unterarten und auch zwischen Sika- und Rotwild sind möglich und kommen auch natürlicherweise vor.

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Sikawild

  • Verbreitung: Ostasien, inzwischen weltweit eingebürgert
  • Sozialstruktur: Rudel, nach Geschlechtern getrennt,
  • Nahrung: Gräser, Kräuter, Blätter, Triebe, Rinde, Nadeln
  • Paarungszeit: Oktober/November
  • Setzzeit: nach ca. 7 Mon. im Juni, ein Kalb
  • max. Schulterhöhe: bis 85 cm
  • max. Gewicht: max. 45 (♀) bis 70 (♂) kg
  • Höchstalter: max. 20 Jahre
  • Besonderheiten: Schriller Pfeifton als Warn- und Brunftlaut
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