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Fischotter

Der Fischotter ist perfekt an das Leben im Wasser angepasst. So sind beispielsweise die wichtigen Sinnesorgane im Gesicht in einer geraden Linie angeordnet, sodass der Fischotter auch beim Schwimmen nie den Überblick verliert. Durch seinen stromlinienförmigen Körper und seine Schwimmhäute ist er im Wasser flink unterwegs. Damit er bei seinen Streifzügen im Wasser nicht friert, besitzt er mit bis zu 50.000 Haaren pro cm² ein extrem dichtes und somit  wasserundurchlässiges Fell, wodurch er zur Isolation keine dicke Fettschicht benötigt. Die  Fischotterbestände im Freiland erholen sich langsam von Umweltsünden vergangener Jahrzehnte (Gewässerverschmutzung, Verrohrung, Flussbegradigung….). Die Artenschutzstrategie in Deutschland ist nicht Auswilderung, sondern Konzentration der Bemühungen auf die Renaturierung potentiell geeigneter Fischotter-Lebensräume. Fischotter sind nach verschiedenen internationalen Abkommen und EU-Verordnungen geschützt. In Deutschland sind sie streng geschützte Art nach Naturschutzgesetz. Jagd auf diese Tiere, früher auch mit speziell gezüchteten Hunderassen, gehört der Vergangenheit an.
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Fischotter (Lutra lutra)

  • Lebensraum: Strukturierte, fischreiche Gewässer 
  • Sozialstruktur: Einzelgänger
  • Nahrung: Fische, Wassergeflügel, Wasserratten, Frösche und Flusskrebse
  • Paarungszeit: Februar bis März
  • Seitzzeit: Februar bis April, nach Keimruhe und 60 – 63 Tagen effektiver Tragzeit 1 – 3 Junge
  • Größe: 100 cm Körperlänge ; 45 cm, Schwanzlänge ; 22cm Schulterhöhe
  • Gewicht: 8 – 9 kg
  • Höchstalter: 25 Jahre
  • Rekorde: bis zu 50.000 Haare pro cm²
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